Auffindung und Identifizierung

Nach der Analyse der erstellten Detektionsdaten können die Sondierungsarbeiten beginnen. Die verdächtigen Objekte werden mittels DGPS eingegrenzt, lokalisiert und untersucht. Das vorhandene Objekt wird identifiziert. Wenn ein Gebiet Kampfmittel enthält, wird dieses – nach eindeutiger Identifizierung durch den verantwortlichen Kampfmittelbeseitiger – sichergestellt.

Zum kontrollierten schichtweisen Abtragen und Entfernen von Kampfmitteln aus Böden und Gewässern, in denen Munition vermutet wird, setzt Armaex gesicherte Baumaschinen, Munitionstrennanlagen und geschützte Bagger ein. Hierfür arbeitet Armaex eng mit einigen B-zertifizierten Firmen zusammen. Unabhängig von der Art und des Umfangs des Projekts kann Armaex kurzfristig das richtige Material einsetzen.

Bei Armaex arbeiten interne Spezialisten (staatlich geprüfte Kampfmittelbeseitiger), die die gefundenen Kampfmittel identifizieren. Auf diese Weise ergibt sich schnell Klarheit über die vorübergehende Sicherung der Situation und die eventuell zu treffenden Sicherheitsmaßnahmen.

Vorübergehende Sicherung

Beim Entdecken eines Kampfmittels wird beurteilt, ob eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit darstellt. Wenn der Gefahrenzustand einen Abtransport des Kampfmittels nicht erlaubt, wird dieser vor Ort sichergestellt. Wenn der Abtransport des Kampfmittels möglich ist, wird er in die VVSS („Vorrichtung für die vorübergehende Sicherung der Situation“) gebracht. Die konventionellen Kampfmittel verbleiben hier bis zur Übergabe an den Kampfmittelräumdienst (KRD). Außer eines eventuellen Abtransports in die VVVS werden bei der vorübergehenden Sicherung der Situation keine Handlungen am Kampfmittel vorgenommen.

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